§ 234 AO. Stundungszinsen

Abgabenordnung (AO) vom 16. März 1976
L 334 vom 27.12.2019, S. 155).} vom 25. Juni 2021, Bundesgesetzblatt Teil I 2021 Nummer 37 vom 30. Juni 2021 Seite 2083-2098
[6. Dezember 2024]
1§ 234. Stundungszinsen.
2(1) 3[1] Für die Dauer einer gewährten Stundung von Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis werden Zinsen erhoben; für Haftungsansprüche gilt dies nur, soweit sich die Haftung auf Steuern und zurückzuzahlende Steuervergütungen erstreckt. 4[2] Wird der Steuer- oder Haftungsbescheid nach Ablauf der Stundung aufgehoben, geändert oder nach § 129 berichtigt, so bleiben die bis dahin entstandenen Zinsen unberührt.
(2) Auf die Zinsen kann ganz oder teilweise verzichtet werden, wenn ihre Erhebung nach Lage des einzelnen Falles unbillig wäre.
5(3) Zinsen nach § 233a, die für denselben Zeitraum festgesetzt wurden, sind anzurechnen.
Anmerkungen:
1. 1. Januar 1977: § 415 Abs. 1 des Gesetzes vom 16. März 1976, Artt. 10 Nr. 1, 20 Abs. 1 des Gesetzes vom 13. Dezember 2006.
2. 30. Dezember 1993: Artt. 26 Nr. 28 Buchst. a, 34 Abs. 1 des Gesetzes vom 21. Dezember 1993.
3. 6. Dezember 2024: Artt. 16 Nr. 21 Buchst. a, 56 Abs. 1 des Gesetzes vom 2. Dezember 2024.
4. 6. Dezember 2024: Artt. 16 Nr. 21 Buchst. b, 56 Abs. 1 des Gesetzes vom 2. Dezember 2024.
5. 30. Dezember 1993: Artt. 26 Nr. 28 Buchst. b, 34 Abs. 1 des Gesetzes vom 21. Dezember 1993.