§ 69 ZVG
Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung vom 24. März 1897
[1. Oktober 2026]
1§ 69.
3(2) [1] Die Sicherheitsleistung kann durch Übergabe von Verrechnungsschecks bewirkt werden, die frühestens am dritten Werktag vor dem Versteigerungstermin ausgestellt worden sind. [2] Die Schecks müssen von einem Kreditinstitut, das in dem Institutsregister nach § 32 Absatz 5 Satz 1 des Kreditwesengesetzes aufgeführt ist, oder der Bundesbank ausgestellt und im Inland zahlbar sein.
4(3) 5[1] Als Sicherheitsleistung ist eine unbefristete, unbedingte und selbstschuldnerische Bürgschaft eines Kreditinstituts im Sinne des Absatzes 2 zuzulassen, wenn die Verpflichtung aus der Bürgschaft im Inland zu erfüllen ist. [2] Dies gilt nicht für Gebote des Schuldners oder eines neu eingetretenen Eigentümers.
- Anmerkungen:
- 1. 1. August 1998: Artt. 1 Nr. 7, 5 Abs. 1 des Gesetzes vom 18. Februar 1998.
- 2. 1. Februar 2007: Artt. 11 Nr. 7 Buchst. a, 28 Abs. 2 Halbs. 1 des Gesetzes vom 22. Dezember 2006.
- 3. 1. Oktober 2026: Artt. 5, 18 Abs. 1 des Gesetzes vom 20. Mai 2026.
- 4. 1. Februar 2007: Artt. 11 Nr. 7 Buchst. b, 28 Abs. 2 Halbs. 1 des Gesetzes vom 22. Dezember 2006.
- 5. 1. Februar 2007: Artt. 11 Nr. 7 Buchst. d, 28 Abs. 2 Halbs. 1 des Gesetzes vom 22. Dezember 2006.
- 6. 1. Februar 2007: Artt. 11 Nr. 7 Buchst. e, 28 Abs. 2 Halbs. 1 des Gesetzes vom 22. Dezember 2006.